So mancher hat sich beim Legen eines Puzzles oder Fotopuzzle sicher schon gefragt, wie ein Puzzle eigentlich hergestellt wird. Deshalb werden wir den Herstellungsprozess heute detailliert erklären und in diesem Zusammenhang auch ein Video präsentieren, welches die Produktion eines Puzzles schön veranschaulicht.
Nach der Auswahl des Bildes wird zuallererst auf großen Druckmaschinen das Fotopapier mit dem gewünschten Motiv bedruckt. Das Druckergebnis wird im Anschluss fachmännisch von Mitarbeitern der Druckerei analysiert und im Hinblick auf mögliche Farbabweichungen mit der Originalvorlage verglichen. Nur wenn das Druckresultat ohne Beanstandungen freigegeben wurde, wird mittels einer Maschine die sogenannte Puzzlepappe unter das Fotomotiv geklebt.

Nach ca. zwei Tagen “Trockenzeit” wartet als nächster Produktionsprozess der Stanzvorgang. Die tonnenschweren Stanzmaschinen drücken die zuvor in echter Handarbeit gefertigten Formen dabei mit extrem hohem Druck (ca. 1000 Tonnen!) in das Material. Nur so kann sichergestellt werden, dass die einzelnen Puzzleteile eine saubere Schnittkante aufweisen, nicht verhaken und später für Freude beim Puzzeln sorgen. Der Stanzprozess ist übrigens ein hochsensibler Vorgang und hat zur Folge, dass die Stanzmesser in der Regel nach einigen zehntausend Stanzungen ausgetauscht bzw. geschliffen werden müssen. Bevor die Puzzleteile nun noch über ein Förderband in die jeweiligen Tüten gelangen, wird das Puzzle maschinell in seine Einzelteile zerlegt. Der letzte Produktionsschritt besteht darin, das Puzzle bzw. Fotopuzzle mit der dazugehörigen Schachtel zu vereinen.
Kurze Zeit später dürfen sich die rund 10 Mio. deutschen Puzzlefans in den Regalen der Spielwarenabteilungen und Übersichten der Onlineshops über neue Puzzlemotive freuen.
Wer möchte, kann sich hier noch das eingangs erwähnte Video über die Produktion eines Puzzles anschauen.
|