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Rund ums Thema "Puzzle"

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Puzzlevorbereitungen

Seite: 1, 2, 3 > Antworten: 29

Hallo!

Ich habe die Tage in irgendeinem Thread einen Satz gelesen wie "damals als ich noch vorsortierte". Das hat mir bis heute keine Ruhe gelassen. Ich bin doch sehr neugierig.

Wie handhabt ihr das?

Ich für meinen Teil nehme mir verschiedene flache Kartons (u.a. auch den Puzzlekarton) und sortiere die Teile grob nach ihrer Form. Also die mit zwei "Nupsen" und "zwei Löchern" zusammen, die mit ungeraden Kanten zusammen, dann noch 3 "Nupse" zusammen usw.
Das ganze lege ich fein säuberlich in Reihen, damit ich es überblicken kann.

Als erstes mache ich dann den Rand (die Teile bleiben übrigens gleich kreuz und quer auf dem Tisch).

Wenn ich dann bestimmte Teile brauche, z.B. den Himmel, dann suche ich mir alle Himmelteile zusammen und lege sie in die Mitte des Puzzles oder auch außen drumrum, wenn kein Platz mehr ist.

Dieses Vorgehen habe ich mir schon als Kind von meinem Vater abgeschaut (,wobei bei ihm die Teile immer in den Kästen blieben, glaube ich).

Wie handhabt ihr das?

Tschau
Birgit

von Birgit am 02.05.2011, 18:22 Uhr


Hallo Birgit,

das ist eine lustige Idee, mal die Vorgehensweisen zu vergleichen. Ich finde Deine total spannend, ich selber mache es ganz anders:

Erstmal suche ich alle Randstücke raus und lege den Rand. Dann wühle ich ewig im großen Karton herum, bis ich irgendwas Prägnantes finde und fange dann damit an.
Ich nehme auch ein bis zwei flache Kartons und belasse dort den Großteil der einzelnen Teilchen, je nach Motiv sortiere ich aber auch genauer. Ich habe so kleine Schüsselchen und deponiere dort dann verschiedene Teile-Gruppen, z.B. blaue Himmelteile oder halt andere bestimmte Farbgruppen.
Insgesamt wühle ich aber viel herum, krame ein Teil aus dem Karton, schaue, wo es hinpasst, lege es dann ungefähr dort hin, suche das nächste Teil... mir wurde schon gesagt, dass ich kein sonderlich effizienter Puzzler bin... aber egal, der Weg ist das Ziel ;)

Mich würde bei dem Thema noch interessieren, ob Ihr partout jedes Puzzle zu Ende legt oder aber auch mal eins wieder in den Karton zurück verbannt, wenn Ihr nicht voran kommt und es Euch nervt. Ich bin da immer so zwiegespalten - einerseits denke ich, ich gebe doch nicht auf, jedes Puzzle muss doch irgendwie zu legen sein. Und andererseits denke ich dann wieder, es ist ein Hobby und soll mich entspannen und wenn ich nur noch genervt bin, ist es in dem Moment einfach nicht das richtige Puzzle. Fazit: in seltenen Fällen packe ich ein Puzzle auch wieder ein. Und einmal habe ich Cola über eins gegossen, aber das war ganz, ganz ehrlich ein Versehen!!! Hätte nicht gedacht, wie schnell so ein Puzzle aufquillt.. :D das musste ich komplett wegwerfen, schade!

Ich bin gespannt auf die Vorgehensweise der anderen Puzzler.

Viele liebe Grüße,
Bensem

von Bensem am 02.05.2011, 20:11 Uhr

Hallo Bensem!

Ich habe schon den Ehrgeiz ein Puzzle zu Ende zu bringen, auch wenn es mich nervt. Es kann dann höchstens vorkommen, dass ich es einrolle und eine ganze (ganze lange) Weile liegen lasse, ehe ich es wieder hervorkrame.

Aber fertig gemacht wird es.

Tschau
Birgit

von Birgit am 02.05.2011, 20:48 Uhr

Ich oute mich dann mal als Wühlmaus. :P

Wie Bensem wühle ich im Karton und suche mir so die Teile zusammen. Der Rand wird bei mir zu 99% erst am Schluss gelegt. Das finde ich netter, so von innen nach außen zu puzzeln, weil ich den Rand sowieso immer wieder am Pullover hängen habe, der stört mich ganz einfach und meist habe ich auch keine Lust zuallererst die Randteile rauszusuchen.

Sortieren ist so überhaupt nicht mein Ding und kommt wirklich sehr, sehr selten vor. Ich dreh mir nicht mal die Teile auf die richtige Seite. Es wird ordentlich im Karton gescharrt, eine Handvoll Teile rausgesucht und gelegt.

Bewundernde Blicke werfe ich immer auf die Bilder von den ordentlich aufgereihten Puzzleteilen oder auch den Zwischenstandfotos der anderen. Bei mir sieht es immer so aus, als wäre eine Krähenschar über die Puzzleunterlage hergefallen. Aber ich beherrsche das Chaos… :P

Wenn ich dann mal auf die Wahnwitzige Idee gekommen bin ein Puzzle mit viel Himmel oder einfarbigen Flächen zu kaufen, werden diese Teile nach Form sortiert.
Mittlerweile richte ich beim Puzzlekauf eine erhöhte Aufmerksamkeit auf die Dinge, die ich so gar nicht mag. Also viel Himmel oder einfarbige Flächen kommen mir nicht ins Haus oder Puzzles mit schlechter Qualität.

Es gibt aber durchaus auch Puzzles, die einfach sein müssen und die werden dann auch gelegt, ob Himmel oder nicht.

Einpacken gibt es bei mir nicht! Das geht mir an die Puzzlerehre *grins* Da wird dann bis zum bitteren Ende und unter wüsten Meckereien das Puzzle fertig gelegt. Wobei ich feststellen muss, je mehr ich am tuffern bin umso besser geht es voran. *kicher*

Im Laufe der Zeit hat sich mein Puzzlegeschmack aber auch geändert und ich stelle fest, dass viele Motive, die schon länger in meiner Vorratskammer vor sich hin dümpeln einfach nicht mehr attraktiv sind. So etwas wird dann ohne überhaupt damit anzufangen aus dem Haus geschafft.

Das Leben ist zu kurz für ungewollte Puzzles. So lege ich lieber die Motive, die mir wirklich zusagen und ich versuche nun meinen Vorrat möglichst klein zu halten um nicht ständig die Altlasten aussortieren zu müssen.

Das Cola Dilemma war bei mir auch schon Thema. Meine Freundin hat sich da versündigt. Die arme dachte echt, ich würde nun nie wieder mit ihr reden. So tragisch nehm ich das nur bei Garfield Puzzles!!! :D
Wir haben aber sofort Küchenpapier ohne Ende ausgerollt und das Puzzle trocken gelegt. Dann kam noch der Fön zum Einsatz und es war nichts mehr zu sehen. War ein älteres Ravensburger Puzzle und hat alles ohne Spuren überstanden.

Pooky =^..^=

von Pooky am 02.05.2011, 22:38 Uhr

Da wir immer zu Zweit puzzeln, muss man schon Kompromisse eingehen. Mein Lieblingsmitpuzzler ist ein absoluter "zuerst den Randleger". Also werden die Randteile als erstes herausgefischt. Das stört mich auch nicht wirklich. Meistens sortiere ich dann schon mal Farbsequenzen mit heraus. Wühlen zu Zweit geht eigentlich nicht so gut, obwohl wir das auch schon gern machen.
Sortieren in Kartons finde ich persönlich ganz furchtbar. Da fehlt einem ja der Überblick. Wir benutzen alte Rückseiten von Glasbilderrahmen. Die haben den Vorteil, dass sie eine rutschfeste Seite haben und man kann sie auch platzsparender übereinanderstapeln. Und man muss nicht über "eine Kante" schauen, um die Teile im Blick zu haben.
Wir sortieren auch häufiger nach Formen, vor allen Dingen bei einfarbigen Flächen.

Puzzles, die uns (qualitativ) nerven, werden rigoros wieder in den Karton verbannt. Das kommt allerdings seeeehr selten vor und passiert auch nur ganz zu Anfang beim Legen eines Motives.

Ich achte inzwischen sehr, wie Pooky auch, auf "lösbare" Motive. Es muss gefallen, aber große einfarbige Flächen oder diffuses Farbdurcheinander und ähnliche Schwierigkeiten kommen bei uns nicht mehr auf den Tisch. Und die Puzzles der Billighersteller schon mal gar nicht. Mag sein, dass man da "Schnäppchen" machen kann, aber die ärgern einen meistens mehr, als dass sie Freude bereiten.
Fazit: mir ist die Zeit zu schade, um mich durch ein Puzzle "durchzukämpfen", das eine miserable Qualität hat. Das "Hamstern" hat sich bei uns im Laufe der Zeit doch sehr verändert.

LG Gabi

von Gabi am 03.05.2011, 04:28 Uhr

Hallo,
also ich bin auch eine Wühlmaus, den Rand mache ich nur, wenn er gut einzuordnen ist.
Zur Zeit lege ich eines, das hat nur einen blauen Rand, der kommt wirklich erst am Schluss dran!
In der Endphase bei einem Puzzle hole ich mir schon ein paar Blatt weißes Papier und ordne die restlichen Teilchen nach der Form an, das ist für mich besonders bei den 2000 dern sehr sinnvoll.
Meine Kinder sagen dann immer, Mama ist in der Papierphase, mir hilft es.
Puzzlen ist für mich ein Hobby, und deshalb ist es mir egal wie lange ich für eines brauche, aber es kommt schon hin und wieder vor, das ich eines aufgebe, das passiert aber dann meistens schon am Anfang, wenn ich merke, ich habe einfach keinen Nerv für das Motiv.
Wenn ich mir das gleiche Puzzle etwas später vornehme geht es dann leichter.
Aber mittendrin, gebe ich nicht auf, das muss dann unter rumnölen fertig gelegt werden.
Viele liebe Grüße
Bärentatze

von Baerentatze am 03.05.2011, 07:37 Uhr

Hallo allerseits,
bei mir hat sich die Methode im Laufe der Zeit gewandelt:
Früher habe ich das Puzzle auf dem Tisch/Boden verteilt und alle Teile umgedreht, dabei den Rand raussortiert und als erstes gelegt, danach markante Teile usw.
Als die Puzzles dann jederzeit wegräumbar sein mussten, habe ich alle Teile auf Kartonplatten aufgelegt, dabei den Rand raussortiert ...
Irgendwann ist mir das aber auch zu mühsam geworden, vor allem, nachdem ich hier im Forum von den "Wühlmäusen" gelesen habe.
Seither suche ich die Randstücke im Karton, sortiere eventuell nebenbei noch eine Farbe raus und drehe alle Teile im Karton um. Dann suche ich die nächste Farbe usw. Erst wenn gar nichts mehr geht, sortiere ich nach Form und lege das ganze auf Kartonplatten, die größenmäßig gut in einen Ravensburger-2000-Teile-Karton passen.
So kann ich alles schnell wegräumen und muss keine Angst haben, dass ein Teil verlorengeht.
Bei großen Puzzles ab 3000, manchmal auch 2000 Teile sortiere ich nach Farbe, sonst dauert das wühlen im Karton zu lange und man kann die Teilchen dabei beschädigen.
Jedes Puzzle wird bei mir fertiggelegt, auch wenn es mühsam ist und ich dazwischen einige andere lege.
Da ich früher öfter Teile in der Wohnung verstreut habe, die am Pulloverärmel hängengeblieben sind, puzzle ich nur noch im T-Shirt und das Getränk steht dort, wo es beim umstoßen sicher keinen Schaden anrichten kann.
lg
Nika

von Nika am 03.05.2011, 10:24 Uhr

Also Getränke kommen bei mir nicht in die Nähe des Puzzles, es sei denn, sie befinden sich in einer fest verschlossenen Flasche.

@Pooky: Ich würde ja wirklich gerne mal Fortschrittsbilder von dir sehen. Das klingt spannend. Sind schon welche in deinen Puzzle-Alben? Dann habe ich sie bisher wohl übersehen.

@Gabi: Das mit den alten Bilderrahmen ist eine tolle Idee. Mich nerven die Ränder der Kästen nämlich auch. Werde ich beim nächsten Mal
gleich ausprobieren. (Das neueste habe ich schon in Kartons.)

Tschau
Birgit

von Birgit am 03.05.2011, 17:54 Uhr

*hüstel* … jetzt habe ich mal ein Foto von meinem aktuellen Puzzle gemacht. Das totale Chaos, da ich in dem kleinen Karton nicht so richtig wühlen kann. Also alles auf die Unterlage :P

Rechts unten werden die Teile zusammengefügt.

Pooky =^..^=

von Pooky am 04.05.2011, 00:18 Uhr  zuletzt geändert am 04.05.2011, 00:20 Uhr

@Pooky: was für ein Chaos *kicher*. Du musst bei uns doch Höllenqualen leiden :P
Obwohl.....neulich haben wir ein 500er von Wentworth gelegt und da hat mein Ordnungsliebender Lieblingsmitpuzzler alle Teile auf dem Tisch ausgekippt und fröhlich gewühlt. Da sah es so aus, wie auf deinem Bild. Ich muss gestehen: ich fand es furchtbar.

LG Gabi

von Gabi am 04.05.2011, 01:54 Uhr

... *kicher*. Ihr müsst Euch den Berg Puzzleteile wegdenken. Der wird heute in einen andern Karton verfrachtet. Dann sieht es vielleicht nicht mehr so ganz chaotisch aus.

Der original Puzzlekarton ist so etwas von winzig, da passen soeben die Teile rein.

Wobei ich dann die Teile, die ich raussuche und noch nicht unterbringen kann auf die freien Flächen verteilen werde.

Ich kann auch ordentlich *ganz ehrlich* und es macht auch Spaß bei Euch zu puzzeln, liebe Gabi. Wenn ich die Teile so schön aufgereiht vorgesetzt bekomme genieße ich das durchaus. Wie schon erwähnt, das sortieren ist absolut nicht mein Ding.

Pooky =^..^=

von Pooky am 04.05.2011, 07:50 Uhr

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